Spielhölle der Superlative

In England sorgt derzeit ein Super-Casino für Aufsehen. Es hat 24 Stunden geöffnet und wurde inmitten eines sozialen Brennpunkts in London gebaut. Von vielen Seiten wird es als die Spielhölle der Superlative bezeichnet.

Das Casino befindet sich Einkaufszentrum Westfield Stratford City – oberstes Stockwerk. Man wähnt sich in den Anfangsjahren von Las Vegas‘ Zeiten als Glücksspiel-Eldorado. Glitzern, Funkeln, Glamour. Mehr als 150 Spielautomaten warten auf die Gäste, darüber hinaus finden permanent Pokerturniere statt.

Mehr als 150.000 Besucher soll das Super-Casino im ersten Monat angezogen haben, an einem Abend waren mehr als 1.500 Spieler zugange. 150 Mitarbeiter pro Schicht sorgen für einen geregelten Ablauf an den Blackjack- Roulette und Pokertischen.

Jedoch wird die Eröffnung des Casinos in einem sozialen Brennpunkt von zahlreichen Politikern heftig kritisiert. Hauptpunkt der Kritik: Die Existenz der Einrichtung würde noch mehr Menschen in Armut und Kriminalität stürzen.

Ex-Premier Tony Blair hat jedoch seinen Segen gegeben. Der englische Verband der Casino-Betreiber sieht das etwas anders. Dieses Casino-Modell passe nicht zu Großbritannien und sei auf Dauer nicht umzusetzen, heißt es.

Ein Gedanke zu „Spielhölle der Superlative

  1. Harald Pichler

    Nun ja, ich vertrete ja die Ansicht, dass jeder für sein Glück und Unglück selbst verantwortlich ist. Wie viele andere auch gehe ich aus Hobby-Gründen ins Casino. Beim nächsten Londonbesuch steht das Super-Casino auf der Agenda, freue mich schon.

    MfG
    Harald Pichler

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